
Studieren - Forschen -
Die eigene Zukunft gestalten.
Und Mama sein.
Erstes Semester - erstes Kind: Was für eine Herausforderung!
Mein erstes Kind kam zur Welt, kurz bevor ich ins erste Semester gestartet bin. Lernen, Klausuren und Hausarbeiten und Betreuung, Pflege und Familie – ich war motiviert und ambitioniert, aber gleichzeitig unsicher und planlos.
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Wie soll ich meinen Stundenplan gestalten, sodass ich meinem Kind gerecht werde und trotzdem die nötigen Leistungspunkte erreiche?
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Wie kann ich mit Familienverantwortung ins Auslandssemester gehen, was für Fremdsprachenstudierende doch ein Muss ist?
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Kann ich mein Baby mitnehmen zur Vorlesung?
Fragen über Fragen.
Ich wollte unbedingt mein Examen schaffen UND für mein Kind da sein.
Aber wie?
Spätestens als der Wunsch nach einem Geschwisterkind da war, habe ich alles darangesetzt, hierfür einen guten Weg für mich zu finden – mit Erfolg. Ich wurde mit einer zweiten Tochter und einem Einserexamen belohnt, woraufhin ich mich zur Promotion entschied.
Und dann habe ich hingeschmissen.
Ich habe mich exmatrikuliert. Ich habe aufgegeben.
Der Tiefpunkt in meiner Laufbahn als Mama an der Uni traf mich während der Vorbereitungen zu meinem Forschungsprojekt. Obwohl ich damals seit Jahren erfolgreich Studium und Familie unter einen Hut gebracht habe, brachte die Pandemiezeit die Herausforderungen für berufstätige Mütter auf das nächste Level.
Das war der Plan
Erfolgreich in die Promotion starten
Schwangerschaft mit drittem Kind genießen
Vor dem Mutterschutz Exposé abschließen
Projektfinanzierung anwerben
Das war die Realität
Als Forscherin keine Systemrelevanz
Entsprechend kein Anspruch auf Kinderbetreuung
Schulkind im Homeschooling begleiten
Kleinkind zuhause selbst betreuen
mit Nebenjob über die Runden kommen
Schwangerschaft ohne Ruhepausen
Ich tat, was so viele andere Mütter auch tun:
Ich ordnete meine Karriereplanung den Bedürfnissen der Familie unter.
Aber glücklich war ich damit nicht.
Kennst du diese innere Zerrissenheit?
Du bist damit nicht allein. Und es liegt nicht an dir.
Heute unterstütze ich Mütter, die genau an diesem Punkt stehen.

Das Gute an diesem Tief - rückblickend
Ich beschäftigte mich noch intensiver damit, warum es so schwer ist, als Mutter im Beruf – und besonders in der Wissenschaft– weiterzukommen.
Und ich holte mir Hilfe. Ich stieg Schritt für Schritt wieder ein.
Mit noch mehr Klarheit, noch mehr Fokus und einer genauen Vorstellung, wie es für mich weitergehen soll.
Und die Doktorarbeit? Habe ich abgeschlossen. Dabei habe ich auch Tagungen besucht, bei Kolloquien präsentiert und an Workshops teilgenommen. Und noch ein viertes Kind bekommen, das unsere Großfamilie komplett macht.
Deshalb habe ich Frau Dr. Mama ins Leben gerufen
Ich wünsche mir, dass Frauen zwischen Care-Arbeit und akademischer Laufbahn von meiner Erfahrung profitieren können.
Dafür habe ich all meine Erfahrung, mein Wissen und meine Kompetenzen zusammengenommen und ein Coaching-Programm entwickelt, um Frauen in solchen Situationen weiterzubringen.
Wie ich arbeite
Die Entwicklung meiner Coachings und Workshops basiert auf meiner fundierten pädagogisch-didaktischen Ausbildung.
Mein Wissen und Kompetenzen aus zahlreichen Seminaren, Workshops und Coachings im Bereich Mental Health, Persönlichkeitsentwicklung und Karriereplanung fließen mit ein.
"Lebenslanges Lernen" ist mein Mott - ich bilde mich stetig weiter, um mich zu entwickeln und meine Kund*innen bestmöglich unterstützen zu können.
Ich lege großen Wert auf Empathie und einen diversitätssensiblen Umgang.
